Implantatgetragener Zahnersatz
Das Segment mit der höchsten Wachstumsrate!
Die zahnärztliche Implantologie stellt uns vor neue Herausforderungen. Denn: Implantatkrone ist nicht gleich Implantatkrone! Wir sind dafür mit verantwortlich, dass Funktion und Ästhetik so weit als möglich optimiert werden. Hier ist die kompetente Zusammenarbeit zwischen Arzt und Techniker unerlässlich. Umfassende Fallplanung berücksichtigt einerseits die Bedürfnisse des Patienten und andererseits die Gegebenheiten im Mund, sowie die technischen Möglichkeiten. Darum streben wir an, dass vom ersten Planungsschritt an Patient, Behandler und Zahntechniker zusammenarbeiten. Nur auf diesem Weg ist die optimale Lösung vorhersagbar. Die Behandlungsabläufe, Behandlungsdauer und Kostentransparenz ist sichergestellt.
NEU: Planungssoftware med3D
Präzise Diagnostik ist unerlässlich! Für eine dauerhafte Funktion und auch für die Ästhetik ist der prothetisch korrekte Sitz der Implantate wichtig. Das vorliegende Knochenangebot ist jedoch individuell verschieden. Um das Optimum, Kompromissmöglichkeiten und Grenzen genau zu erkennen, arbeiten wir mit modernster Software. Die computergestützte Implantatnavigation bietet mehrere Vorteile: Die Positionierung der Implantate berücksichtigt im dreidimensionalen Bild sowohl die Knochensituation, als auch die prothetische Diagnostik. Nicht nur die Implantate, sondern auch die Aufbauten werden virtuell gesetzt, so dass das prothetische Ergebnis planbar ist. Das Knochenangebot kann optimal genutzt werden und die Grenzen des Machbaren werden rechtzeitig sichtbar (01-03).
Modellkontrolle
Die spannungsfreie Lage der Brücken auf den Implantatstrukturen ist immens wichtig. Vor der Gerüstherstellung wird die Genauigkeit des Modells verifiziert. Die Übertragungsaufbauten werden auf dem Modell spannungsfrei zusammengefügt. Ein individuelles Gussteil aus einer Nichtedelmetall-Legierung gibt Stabilität. Die Verbindung mit PMMA-Kunststoff erfolgt doppelt, um die Schrumpfung des Materials zu eliminieren (04). Der spannungsfreie Sitz muss im Mund kontrolliert werden. Somit werden Übertragungsfehler frühzeitig erkannt und können dann durch Einpolymerisieren der fehlerhaft sitzenden Übertragungspfosten behoben werden.
Passung der Suprastruktur
Wir kombinieren die erforderliche Gusstechnik und die Verwendung von Passivierungsträgern. Auf einem feuerfesten Modell wird die Metallstruktur auf die Modellanker verschraubt (05) und bei Temperaturen nahe dem Soliduspunkt der Legierung passiviert. Damit ist die passive Passung des Gerüstes zunächst erreicht. Um sie während der Keramikbrände zu erhalten, wird die Brücke zu jedem Brand auf den Passivierungsträger geschraubt (06).
Wirtschaftliche Lösung
Eine Alternative ist die CAD/CAM-unterstützte Herstellung einer Titanstruktur. Titan als Gerüstwerkstoff für Verblendkeramik hat eine hohe Warmfestigkeit. Das ermöglicht ein Arbeiten ohne Passivierungsträger. Auf Titangerüste brennen wir die Titankeramik "Initial" der Firma GC Europe (07-10).














