CAD/CAM-Fräszentrum:
C_design. Peter Hammer
Hier (01) fertige ich Kronen und Brückengerüste mit dem CAD/CAM-System DCS Precident. Zur Verarbeitung kommen verschiedene fräsbare Materialien, der Schwerpunkt liegt auf der Anfertigung von Gerüsten aus Zirkoniumdioxid. Verwendet wird das DC Zirkon, ein dichtgesintertes, nach dem HIP-Verfahren vergütetes Zirkoniumdioxid.
Die Gerüste sind erhältlich in weissem oder zahnfarbenem Zirkoniumdioxid.
Das System
Das System umfasst einen Laserscanner mit der Dentform-Software und eine Frässtation. Der Laserscanner (02) erfasst ganze Kiefer und zusätzlich die einzelnen Stümpfe. Bei Brücken werden die Rundum-Aufnahmen der Einzelstümpfe auf die identischen Außenflächen der Kieferaufnahme referenziert. Das lückenlose Erfassen jedes Einzelstumpfes ist somit gewährleistet. Die Fräseinheit (03) bearbeitet Rohlinge verschiedener Materialgattungen wie beispielsweise Zirkoniumdioxid, Sinterkeramik, Kunststoffe und Metall. Alle Bearbeitungsprozesse sind vollautomatisiert. In einem Durchgang können zwei verschiedene Materialien gleichzeitig bearbeitet werden. Die Software "Dentform" (04) verarbeitet die Daten des Laserscanners und errechnet die Fräsdaten und Maschinenbefehle. Eine große Auswahl an Tools ermöglicht ein rationelles und dennoch individuelles Design der Werkstücke.
Die CAD/CAM-Produktion
Auf der dreidimensionalen Darstellung des Arbeitsmodells werden die zu fräsenden Gerüste virtuell konstruiert. Alle Fräsparameter können individuell eingestellt werden. Das Mitscannen eines Wax-up erleichtert das korrekte Gerüstdesign (05). Die Fräseinheit bearbeitet die ausgewählten Materialrohlinge mit bis zu 12 verschiedenen Werkzeugen (06). Vom Bestücken der Maschine bis zum Ende des Fräsauftrags arbeitet das System vollautomatisch (07-08).
Das Finish
Eine weitere Dienstleistung von C_design. ist die manuelle Weiterverarbeitung der Gerüste. Ich erziele durch eine spezielle Mikroskop-kontrollierte Aufschleiftechnik und anschließende Randoptimierung höchstmögliche Passgenauigkeit.
Die Fräsparameter definiere ich so, dass an den Innenflächen eher minimale Störstellen sind, als dass die Wandpassung zu weit ist. Diese Störstellen werden mit Diamantwerkzeugen eliminiert, daraus resultiert ein definierter Sitz des Gerüstes auf dem Stumpf (09). Die anschließende Randoptimierung mit thermoplastischer Schultermasse verschließt Fehlstellen, die aufgrund von zu feinen Riefen oder Schmelzausbrüchen im Randbereich der Präparation auftreten können (10).
Das Gerüstdesign ermöglicht gleichmäßig starke und unterstützte Verblendungen und berücksichtigt funktionelle und ästhetische Aspekte (11). Der Kunde erhält somit ein Zirkongerüst, das ohne weitere Bearbeitung direkt verblendet werden kann (12)!
Preisliste
Download:
Preisliste Zirkonoxid-Gerüste (PDF, 2 Seiten, 100 KB)
















